Paris wird zum diplomatischen Brennpunkt
Die schweren Holztüren des Élysée-Palasts öffnen sich am 6. Januar 2026 für Delegierte aus gut 35 Staaten, die mit Präsident Emmanuel Macron an einem geheimnisumwitterten Entwurf feilen. Während in Kiew weiterhin Alarm sirenen heulen, schwören sich die Anwesenden auf eine gemeinsame Formel ein, die bei einem möglichen Waffenstillstand sofort greifen soll.
Doch noch ist nichts unterschrieben. Hinter verschlossenen Türen kursieren Entwürfe mit roten Korrekturstiften – und genau dort fallen die ersten grundsätzlichen Entscheidungen. Welche Länder sind wirklich bereit, im Ernstfall Soldaten zu entsenden? Lassen Sie uns gleich klären, wer am Tisch sitzt und wer sich drückt.
Wer wirklich am Tisch sitzt – und wer nur zuschaut
Frankreich und Großbritannien preschen voran, bieten Ausbildungsteams und dauerhafte Militärstützpunkte in der Ukraine an. Die USA wollen zwar die technische Überwachung eines Friedensabkommens leiten, zögern aber bei der Entsendung von Bodentruppen. Kleinere Staaten wie Lettland, Finnland und die Niederlande drängen auf einen „Artikel-5-ähnlichen“ Mechanismus, während Italien und Spanien eher politische Garantien bevorzugen.
Die Stimmung schwankt zwischen Aufbruch und Argwohn. Kann eine so heterogene Gruppe wirklich geschlossen handeln, wenn Kiew erneut unter Beschuss gerät? Im nächsten Abschnitt werfen wir einen Blick auf die Versprechen, die Präsident Macron jetzt schon öffentlich macht.
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