Hättest du DAMIT gerechnet?
„Michael“ statt „Mohammed“ – die erste Überraschung
Die Antwort brachte zunächst ein klassisch deutsches Trio an die Spitze: Michael (ca. 19 200 Fälle), Andreas (16 200) und Thomas (15 700). Dahinter folgten Daniel, Olena und Alexander. Von Platz 8 aufwärts tauchten zwar Ahmad, Ali und Mohammad auf – doch ihr Anteil war deutlich kleiner als erwartet.
Für viele Beobachtende war das ein Schlag gegen die AfD-These: Der typische Bürgergeld-Vorname klang erstaunlich bodenständig. In Talkshows kursierte schnell der Satz „Das Problem heißt Michael, nicht Mohammed“.
Doch die AfD gab sich nicht geschlagen und griff zur Lupe …
Namen zählen ist keine Kleinigkeit
Statistikerinnen und Statistiker wiesen darauf hin, dass verschiedene Schreibweisen separat gezählt wurden: Mohamed, Mohammed, Muhammad – alles einzelne Datensätze. Addiert man diese Varianten, rückt „Mohammed“ plötzlich sehr weit nach oben. Gleiche Effekte gab es bei Thomas/Tomas oder Anna/Hanna.
Die AfD nahm den Hinweis begierig auf und forderte eine korrigierte Liste. Gleichzeitig meldeten sich Fachleute zu Wort: Auch ein hoher „Mohammed-Anteil“ sage wenig über Integrationsgrad, Altersstruktur oder Qualifikation aus. Es begann ein Streit über Methodik statt über Lösungen.
Und dann kam die korrigierte Tabelle