Erst gab es kein Lebenszeichen von Timmy - neue Meldungen
h2>Die aktuelle Lage am Donnerstagmorgen

Image: AI
Donnerstag, 2. April, kurz nach sechs Uhr: Drohnenaufnahmen zeigen den Wal nahezu reglos – doch jede vierte Minute steigt eine zarte Gischt wolkenartig auf. Keine Teams sind mehr im Wasser; zu groß die Gefahr, ihn mit Bootslärm weiter in Panik zu versetzen. Das Ufer ist weiträumig abgesperrt, Schaulustige müssen 300 Meter Abstand halten.
Das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern hat alle aktiven Rettungsversuche ausgesetzt, bis eine „entscheidende“ Springflut einen neuen Anlauf erlaubt. Sollte sich der Gesundheitszustand deutlich verschlechtern, stünde auch eine „humanitäre“ Einschläferung zur Debatte. Was genau über das Schicksal des Meeressäugers entscheiden wird, klärt der letzte Abschnitt …
Was jetzt vom Schicksal des „Timmy“ abhängt

Der junge „Timmy“, wie viele Kinder ihn inzwischen nennen, braucht binnen 24 Stunden zwei Dinge: steigendes Wasser von mindestens 40 Zentimetern und genug Restkraft, um sich selbst ins tiefe Fahrwasser zu rollen. Gelingt ihm das, könnte er – begleitet von Booten – den Weg in die Kadetrinne finden und letztlich die Ostsee verlassen.
Scheitert dieser letzte Versuch, droht ein rascher Kräfteverlust durch Dehydrierung und Organversagen. Noch aber zeichnet sich am Horizont ein kräftiger Nordostwind ab, der das Wasser in die Bucht drücken könnte. Solange alle vier Minuten eine Fontäne aufsteigt, lebt die Hoffnung – und ganz Deutschland hält den Atem an.