Die Schlagersängerin bricht ihr Schweigen
Der Vorwurf: Werden EU-Gelder für Tötungsstationen missbraucht?

Hinter Stefanie Hertels Protest steht ein konkreter Verdacht, auf den der Deutsche Tierschutzbund aufmerksam gemacht hat. Nach Angaben des Verbands besteht die Sorge, dass in Rumänien EU-Fördermittel, die eigentlich für Bereiche wie Wirtschaft, Tourismus oder Tollwutprävention vorgesehen sind, missbräuchlich zweckentfremdet werden könnten.
Im Raum steht der Vorwurf, dass diese Gelder stattdessen für Fangdienste oder sogar Tötungsstationen eingesetzt werden. Genau das macht das Thema so brisant. Denn sollte sich dieser Verdacht bestätigen, ginge es nicht nur um ein Tierschutzproblem, sondern auch um die Frage, wie öffentliche Gelder verwendet werden. Für Hertel ist das offenbar nicht hinnehmbar – und deshalb macht sie den Fall jetzt so öffentlich wie möglich.
Ihre Forderung: Nicht töten, sondern endlich anders handeln

Für Stefanie Hertel und den Deutschen Tierschutzbund ist klar: Das Problem der vielen Straßenhunde darf nicht mit Tötungen „gelöst“ werden. Stattdessen sprechen sie sich für eine andere, langfristige Strategie aus. Die zentrale Forderung lautet: organisierte Kastrationen finanzieren, um die Überpopulation nachhaltig einzudämmen.
Auch in einem Interview mit Schlager.de findet Hertel dazu sehr deutliche Worte. „Als Tierschützerin bin ich gegen jegliche Art von Tierleid. Es macht mich einfach unfassbar traurig! Unfassbar, wie viele wundervolle Hunde einfach getötet werden!“ Für sie ist die aktuelle Entwicklung nicht nur schmerzhaft, sondern auch Ausdruck eines Umgangs, der seit Jahren falsch laufe. Sie macht klar, dass man das Problem aus ihrer Sicht nicht ernsthaft löse, sondern nur brutal verdränge.